Zweiter Versuch: Sprengschächte in Oerlinghausen sollen verschwinden
am Mittwoch, 07.02.2024
Im zweiten Anlauf soll es klappen. In Oerlinghausen sollen in dieser Woche Hinterlassenschaften aus Zeiten des „Kalten Krieges“ verschwinden. Es geht um sogenannte Sprengschächte. Der Rückbau war Ende November noch am Wetter gescheitert.
Relikte aus dem Kalten Krieg
Im „Kalten Krieg“ wurden die sechs Meter tiefen Schächte zur Landesverteidigung errichtet. Das Szenario für deren Einsatz: der Warschauer Pakt ist auf dem Vormarsch, die Bevölkerung ist evakuiert und in Oerlinghausen werden dann diese Schächte in der Rathausstraße gesprengt, um den Bereich unpassierbar zu machen.
Rathausstraße für etwa eine Woche gesperrt
Die Sprengschächte haben keinerlei Funktion mehr und baufällig sind sie auch, heißt es aus Oerlinghausen. Ab heute sollen die zurückgebaut werden, die Rathausstraße soll dafür ungefähr eine Woche lang gesperrt werden. Die Kosten für den Rückbau der Überbleibsel aus dem „Kalten Krieg“ trägt die Bundeswehr.