Bei den Holländern in Heidequell
Stukenbrock, 5. Juli. Wir Deutsche werden immer an die Zeiten der Not und Arbeitslosigkeit erinnert, wenn uns von den gleichen „Segnungen", die ihren Ursprung im Marxismus und dem Judentum haben, aus anderen Ländern berichtet wird Noch überzeugender wirkt aber das Bild, wenn uns der Zufall mit solchen Menschen zusammenführt, die. um diesem jahrelangen Kampf mit der Not und der Sorge um das tägliche Brot zu entfliehen, den Weg in unser friedliches Großdeutschland sanden.
Das trifft auch auf die dreißig Holländer zu, die ich dieser Tage im Lager „Heidequell" aussuchte. Junge und sehnige Gestalten befinden sich darunter, die hier bei einer Tiefbaufirma lohnende Beschäftigung gesunden haben. Es war gar nicht so leicht, den Weg hierher zu finden, da ihnen aus dem Arbeitsamt in Holland immer wieder berichtet wurde, daß die Arbeitslosigkeit in Deutschland ebenso groß sei. Teils handelt es sich um verheiratete Arbeiter, die, weil sie mit ihren jungen Kameraden in Holland für die Mussertbewegung eintraten, von ihrer Arbeitsstelle weichen mußten
Meine Absicht ging dahin, ihnen nach Feierabend einige Zeitungen unserer Umgebung zu bringen, um ihnen zu zeigen, daß unser Großdeutschland wesentlich anders aussieht, als es die jüdischen Lügenmacher immer hinzustellen versuchen. Ich tat gut daran, das bewies der Dank der Holländer. Auch die Verständigung war nicht so schwierig, wie ich es mir ursprünglich vorgestellt hatte. Vor allen Dingen spricht der Anführer der Holländer ein fließendes Deutsch.
Bald erfuhr ich, daß sie aus den verschiedensten Städten Hollands kamen, aus Amsterdam, Rotterdam. Den Haag, Breda u a m. Schlosser, Bäcker und andere Berufe sind hier bei einer Tiefbaufirma in unmittelbarer Nähe der Lagers in lohnende Beschäftigung getreten.
Ein Blick in die beiden sauberen Wohnlager überzeugt mich davon, daß sich unsere holländischen Freunde längst wohnlich eingerichtet haben. Daß es ihnen bei uns gut gefällt, geht daraus hervor, daß sich die verheirateten Leute mit dem Gedanken tragen, ihre Angehörigen bei nächster Gelegenheit nachkommen zu lassen.
Wie sehr die Greuelpropaganda in Holland ihre Blüten treibt, geht aus folgendem hervor: Bei einem Gang durch die Gemeinde kommen die Holländer auch an der Kirche vorbei. Einige dieser Passanten fragen einen Einheimischen, warum man denn diese Kirche stehengelassen hätte. Aus die überraschende Frage wußte der Betreffende nicht gleich die rechte Antwort zu geben, bis er herausbekam, daß eine gewisse holländische Zeitung, die von Juden propagiert wird, das Greuelmärchen verbreitet hatte, in Deutschland seien alle Kirchen teils abgebrannt oder niedergerissen. Noch mehr waren aber die Holländer erstaunt, als gerade der Pfarrer aus der Kirche trat — und friedlich seiner Behausung zustrebte. Nach der bekannten Greuelpropaganda sollen nämlich alle deutschen Geistlichen eingesperrt sein.
Längst haben unsere holländischen Freunde erkannt, daß in unserm Vaterland Ruhe und Ordnung herrschen, wovon sie nach ihrer Rückkehr in die Heimat freudig berichten werden.
D. Th.