Die Geschichte des Mariannenstifts
Ein Jahrhundert der Fürsorge und Wandlung
Einleitung: Ein Denkmal
der Liebe
Das Mariannenstift ist mehr
als nur ein Gebäude in Oerlinghausen. Es ist ein Denkmal der Liebe eines
wohlhabenden Mannes für seine verstorbene Ehefrau. Es ist ein Symbol für die
Philanthropie und den Gemeinschaftssinn, die in der Gesellschaft des 19. Jahrhunderts
vorhanden waren. Es ist auch ein Zeugnis für die Fähigkeit von Institutionen,
sich an verändernde Bedürfnisse anzupassen und relevant zu bleiben. Die
Geschichte des Mariannenstifts ist die Geschichte einer Gemeinde, die ihre
Mitglieder versorgt und schützt – von der Geburt bis zum Alter. Es ist eine
Geschichte von über 120 Jahren Dienst an der Gemeinde.
Die Gründung: Carl David
Weber und sein Vermächtnis
Die Geschichte des
Mariannenstifts beginnt mit einem Mann: Carl David Weber, einem
wohlhabenden Leinenhändler aus Bielefeld. Weber war 1850 nach Oerlinghausen
gekommen und hatte sich dort niedergelassen. Durch seinen Geschäftssinn und
seine Arbeitskraft war er zu großem Wohlstand gekommen. Er war einer der
reichsten Männer der Stadt und nutzte seinen Wohlstand, um der Gemeinde zu
dienen.
Weber war verheiratet mit
einer Frau namens Marianne. Wir wissen nicht viel über Marianne - keine
Daten, keine Beschreibung ihres Charakters, keine Geschichten über ihr Leben.
Alles, was wir wissen, ist, dass sie starb und dass ihr Mann sie so sehr
liebte, dass er ein Gebäude errichten ließ, um ihr Andenken zu bewahren.
1893 gründete Carl David
Weber das Mariannenstift. Er investierte 30.000 Reichsmark in den Bau
des Gebäudes - eine beträchtliche Summe für die damalige Zeit. Das Gebäude
befand sich an der Stiftstraße (später in Robert-Koch-Straße umbenannt),
in der Nähe des Schützenplatzes. Es war ein stattliches Gebäude, das zeigen
sollte, dass Weber nicht nur Geld hatte, sondern auch Geschmack und
Verantwortung gegenüber der Gemeinde.
Das Mariannenstift war
ursprünglich als ein kleines Krankenhaus konzipiert. Es sollte der Gemeinde
dienen und Menschen heilen. Aber Weber stellte auch spezifische Bedingungen für
die Verwaltung der Stiftung. Eine der wichtigsten war, dass zwei Drittel der
Zinsen aus dem Stiftungskapital für die Bezahlung einer Gemeindeschwester (Gemeindeschwester)
verwendet werden mussten. Dies war eine innovative Idee, die zeigt, dass Weber
nicht nur ein Gebäude errichten wollte, sondern auch die medizinische
Versorgung der Gemeinde verbessern wollte.
Die Gemeindeschwester sollte
die Bevölkerung versorgen und medizinische Hilfe leisten. Sie sollte zu den
Kranken gehen, sie pflegen, ihnen helfen. Dies war ein wichtiger Dienst in
einer Zeit, als es noch keine umfassende medizinische Versorgung gab. Webers
Bedingung zeigt, dass er ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse der
Gemeinde hatte und dass er wollte, dass sein Vermögen langfristig zum Wohle
aller verwendet würde.
Die frühen Jahre: Ein
Krankenhaus für die Gemeinde
In den frühen Jahren seiner
Existenz war das Mariannenstift ein kleines Krankenhaus für die Gemeinde. Es
bot medizinische Versorgung für Menschen, die krank waren oder verletzt wurden.
Die genauen Details über die medizinische Versorgung in dieser Zeit sind nicht
vollständig dokumentiert, aber es ist klar, dass das Mariannenstift ein
wichtiger Ort der Heilung war.
Das Mariannenstift war auch
ein Ort der Hoffnung. Für Menschen, die krank waren, war das Mariannenstift ein
Ort, an dem sie Hilfe finden konnten. Für Ärzte und Hebammen war es ein Ort, an
dem sie ihre Fähigkeiten ausüben konnten. Für die Gemeinde war es ein Symbol
dafür, dass es Menschen gab, die sich um das Wohlbefinden aller kümmerten.
Neben dem Mariannenstift gab
es auch das Kiffestift, das 1888 von dem Bremer
Kaufmann F.W. Kiffe gegründet wurde. Das Kiffestift
war eine ähnliche Wohltätigkeitsinstitution, die der Gemeinde dienen sollte.
Die beiden Stiftungen existierten nebeneinander und dienten der Gemeinde auf
unterschiedliche Weise.
Die Weltkriege: Das
Mariannenstift als Militärlazarett
Die Geschichte des
Mariannenstifts wurde durch die beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts
dramatisch verändert. Das Gebäude, das als Krankenhaus für die Gemeinde
konzipiert worden war, wurde zum Militärkrankenhaus für verwundete Soldaten.
Der Erste Weltkrieg
(1914-1918)
Im Jahr 1915 wurde
Oerlinghausen zum Garnisonsstandort (Garnisonsstandort) erklärt. Die 145.
Infanterie-Regiment wurde hier stationiert und bereitete sich auf den
Einsatz an der Westfront vor. Dies war eine bedeutsame Veränderung für die
kleine Stadt. Plötzlich gab es Soldaten überall, militärische Aktivitäten,
Marschmusik.
Das Mariannenstift wurde zum Kaiserlichen
Militärlazarett (Kaiserliches Militärlazarett) erklärt. Dies
bedeutete, dass das Gebäude nicht mehr für die Zivilbevölkerung verfügbar war,
sondern für verwundete Soldaten. Das Mariannenstift blieb bis zum Ende des
Krieges 1918 vollständig mit verwundeten Soldaten belegt. Die Ärzte und
Hebammen, die dort arbeiteten, waren nun damit beschäftigt, verwundete Soldaten
zu versorgen – Männer, die von der Front kamen, verstümmelt, traumatisiert,
sterbend.
Dies war eine Zeit großer
Leiden. Der Erste Weltkrieg war ein Krieg, wie die Welt ihn noch nicht gesehen
hatte – ein Krieg der Massenvernichtung, der Schützengräben, des Sterbens in
unvorstellbarem Ausmaß. Das Mariannenstift war ein kleiner Ort inmitten dieses
großen Leids, an dem Menschen versuchten, Leben zu retten.
Der Zweite Weltkrieg
(1939-1945)
Der Zweite Weltkrieg war noch
schlimmer als der Erste. Ab 1942 war das Mariannenstift wieder mit verwundeten
Soldaten gefüllt. Die Ärzte und Hebammen waren wieder damit beschäftigt,
verwundete Soldaten zu versorgen.
Im Frühjahr 1945, während der
letzten Tage des Krieges, erlebte Oerlinghausen schwere Kämpfe. Die Alliierten
rückten vor, die Deutschen zogen sich zurück. Es gab Artilleriebeschuss,
Luftangriffe, Häuserkampf. Viele Häuser in Oerlinghausen wurden niedergebrannt.
Die Stadt war ein Chaos von Feuer und Zerstörung.
Aber das Mariannenstift wurde
verschont. Die Alliierten verschonten das Gebäude, weil
es überquoll von verwundeten Soldaten. Dies war ein Glücksfall - das Gebäude
hätte leicht zerstört werden können. Aber die Alliierten erkannten, dass das
Mariannenstift ein Krankenhaus war, und sie respektierten das Rote Kreuz und
die Regeln des Krieges.
Nach der Ankunft der
alliierten Truppen wurde das Gebäude von den Amerikanern als Krankenhaus für
ihre eigenen verwundeten Soldaten genutzt. Dies zeigt, dass das Mariannenstift
in einer Zeit der Zerstörung und des Todes ein Ort der Heilung war - für beide
Seiten, für Feinde und Freunde gleichermaßen.
Die Entbindungsanstalt:
Generationen von Geburten
Nach dem Zweiten Weltkrieg
wurde das Mariannenstift wieder für zivile Zwecke genutzt. 1935 - eigentlich
vor dem Zweiten Weltkrieg - wurde das Mariannenstift offiziell in eine
Entbindungsanstalt (Geburtsstation) umgewandelt. Dies war eine natürliche
Entwicklung, da die medizinischen Bedürfnisse der Gemeinde sich im Laufe der
Zeit veränderten.
Die Entbindungsanstalt war
für viele Generationen von Oerlinghausern der Ort, an dem sie geboren wurden.
Dies ist eine tiefe und persönliche Erfahrung – der Ort der eigenen Geburt ist
ein Ort, der in der Erinnerung für immer bleibt. Für viele Menschen ist das
Mariannenstift der Ort, an dem ihr Leben begann.
Die Geburtshilfe im
Mariannenstift war gut organisiert. Für normale Geburten war eine ständige
Hebamme zuständig, die die Entbindung durchführte. Hebammen waren
hochqualifizierte Fachleute, die Hunderte von Geburten begleiteten und wussten,
wie man mit den meisten Situationen umging. Ärzte, wie der lokale Arzt Paul Rieso, wurden nur bei schwierigen Fällen gerufen. Dies
war eine effiziente Nutzung der medizinischen Ressourcen.
Paul Riese war ein bekannter Oerlinghauser
Arzt und Geburtshelfer. Er war ein Mann, der viele Generationen von Babys zur
Welt brachte. Er war wahrscheinlich ein Mann, der von vielen Menschen in der
Stadt gekannt und respektiert wurde. Seine Präsenz im
Mariannenstift zeigte, dass die Einrichtung moderne medizinische Standards
einhielt.
Die Namen der Kinder, die im
Mariannenstift geboren wurden, spiegeln die Veränderungen der Zeit wider. In
der frühen Ära des Mariannenstifts waren typische Namen für Jungen: Karl,
Wilhelm, Friedrich, Hans. Für Mädchen waren es: Anna, Martha, Frieda, Emma.
Diese Namen sind charakteristisch für die deutsche Kultur des späten 19. und
frühen 20. Jahrhunderts.
In der späten 1960er Jahren,
kurz bevor die Entbindungsanstalt schloss, waren die Namen völlig anders. Für
Jungen: Thomas, Stefan, Michael, Jan. Für Mädchen: Claudia, Anja, Nicole,
Katrin. Diese Namen sind moderner und zeigen den Einfluss internationaler
Kulturen. Einige Namen wie "Jan" und "Nicole" sind nicht
typisch deutsch, sondern international. Dies zeigt, wie sich die Gesellschaft
verändert hatte – von einer traditionellen, deutschzentrierten Kultur zu einer
modernen, internationaleren Kultur.
Die Entbindungsanstalt war
ein Ort der Hoffnung und der Neubeginn. Jedes Baby, das dort geboren wurde, war
ein neues Leben, eine neue Hoffnung für die Zukunft. Die Hebammen und Ärzte,
die dort arbeiteten, waren Zeugen dieser Wunder des Lebens.
Das Ende der
Entbindungsanstalt
Die Entbindungsanstalt des
Mariannenstifts wurde 1969 geschlossen. Das letzte Baby wurde in diesem Jahr
geboren. Dies war das Ende einer Ära - die Ära der lokalen Entbindungsanstalt
war vorbei.
Warum wurde die
Entbindungsanstalt geschlossen? Die Gründe waren praktisch und wirtschaftlich.
Mit verbesserter Infrastruktur und besseren Transportmöglichkeiten konnten
Frauen leichter zu größeren, moderneren Krankenhäusern in Bielefeld gelangen.
Diese größeren Krankenhäuser hatten spezialisierte neonatale Abteilungen,
bessere Ausrüstung, mehr Ärzte und Spezialisten. Sie konnten Komplikationen
besser behandeln.
Die lokale Entbindungsanstalt
sah einen Rückgang der Geburten, da Frauen lieber zu den größeren
Krankenhäusern gingen. Dies war ein Zeichen der Modernisierung und
Zentralisierung der medizinischen Versorgung, die in der zweiten Hälfte des 20.
Jahrhunderts überall stattfand. Kleine, lokale Krankenhäuser wurden
geschlossen, und die medizinische Versorgung wurde in größeren, zentralisierten
Einrichtungen konzentriert.
Für die Menschen in
Oerlinghausen war dies ein Verlust. Sie konnten ihre Babys nicht mehr lokal
bekommen. Sie mussten nach Bielefeld fahren. Dies war ein Zeichen dafür, dass
die Gemeinde ihre medizinische Unabhängigkeit verlor. Aber es war auch ein
Zeichen dafür, dass die medizinische Versorgung besser wurde - die Frauen und
ihre Babys waren in den größeren Krankenhäusern sicherer.
Die Umwandlung zur
Altenpflege
Nach der Schließung der
Entbindungsanstalt 1969 begann die Umwandlung des Mariannenstifts zur
Altenpflege in den 1970er Jahren. Dies war eine logische Entwicklung. Das
Gebäude war noch vorhanden und in gutem Zustand. Die Gemeinde brauchte neue
Nutzungsmöglichkeiten. Die alternde Bevölkerung brauchte Pflege und Betreuung.
Das Mariannenstift, das als
Krankenhaus begonnen hatte, dann als Militärlazarett und später als
Entbindungsanstalt gedient hatte, fand nun eine neue Aufgabe in der Betreuung
älterer Menschen. Dies war eine Fortsetzung der ursprünglichen Mission des
Gebäudes - der Fürsorge für die Gemeinde.
Die Altenpflege war eine
wichtige Aufgabe. Die alternde Bevölkerung brauchte Hilfe - mit täglichen
Aktivitäten, mit medizinischer Versorgung, mit emotionaler Unterstützung. Das
Mariannenstift bot diese Hilfe an. Es war ein Ort, an dem ältere Menschen ihre
letzten Jahre in Würde und Komfort verbringen konnten.
Die Modernisierung der 1990er
Jahre
Im Jahr 1991 wurde die
private Stiftung des Mariannenstifts aufgelöst. Die Eigentumsrechte wurden auf
die Stadt Oerlinghausen und die Evangelisch-Reformierte Kirche
übertragen. Dies war eine Veränderung von privater zu öffentlicher und kirchlicher
Verwaltung. Die Gründe für diese Auflösung sind nicht vollständig dokumentiert,
aber es ist wahrscheinlich, dass die private Stiftung nicht mehr in der Lage
war, das Gebäude angemessen zu unterhalten und zu betreiben.
1994 beschloss der
Kirchenvorstand unter der Leitung von Erich Diekhof,
das Kiffestift und das Mariannenstift in ein neues,
umfassendes Seniorenzentrum zu integrieren. Dies war eine strategische
Entscheidung, die zwei separate Institutionen zusammenführte, um eine größere,
modernere Einrichtung zu schaffen.
1996 eröffnete das Evangelische
Altenzentrum Oerlinghausen offiziell seine Türen. Dies war ein Meilenstein
in der Geschichte des Mariannenstifts. Das alte Gebäude, das 1893 gebaut worden
war, war nun Teil einer modernen, integrierten Einrichtung. Die beiden
historischen Gebäude - das Kiffestift und das
Mariannenstift - waren nun Teil eines größeren Ganzen.
2011-2012 wurde eine weitere
Modernisierung durchgeführt. Ein neues Gebäude wurde gebaut, das die Kiffe- und
Marianne-Strukturen miteinander verband. Dies war eine bedeutsame Verbesserung.
Die beiden historischen Gebäude wurden zu einer zusammenhängenden Einrichtung
verbunden. Das neue Gebäude war modern und erfüllte zeitgenössische Standards
für Altenpflege.
Diese Modernisierung zeigte,
dass das Mariannenstift, obwohl es über 100 Jahre alt war, immer noch relevant
und funktionsfähig sein konnte. Die Investition in die Modernisierung war ein
Beweis für das Vertrauen in die Zukunft der Institution.
Das Mariannenstift als
Symbol
Das Mariannenstift ist ein
Symbol für viele Dinge. Es ist ein Symbol für Philanthropie - für den Wunsch
eines wohlhabenden Mannes, etwas Bleibendes zu hinterlassen. Es ist ein Symbol
für Gemeinschaftssinn - für die Idee, dass die Reichen ihre Verantwortung
gegenüber den Armen und Kranken haben. Es ist ein Symbol für die Fähigkeit von
Institutionen, sich an verändernde Bedürfnisse anzupassen.
Das Mariannenstift ist auch
ein Symbol für die Kontinuität. Ein Gebäude, das vor über 120 Jahren gebaut
wurde, dient immer noch. Es hat sich verändert, es hat sich modernisiert, aber
es dient immer noch. Dies ist eine Lektion für unsere Zeit - dass alte
Institutionen nicht einfach weggeworfen werden sollten, sondern dass sie
modernisiert und an neue Bedürfnisse angepasst werden können.
Das Mariannenstift ist auch
ein Symbol für die menschliche Fähigkeit zur Fürsorge. In einer Welt, die oft
kalt und grausam erscheint, ist das Mariannenstift ein Ort, an dem Menschen
sich um andere kümmern. Es ist ein Ort, an dem Menschen geboren werden, an dem
Menschen gepflegt werden, an dem Menschen sterben - und überall gibt es
Menschen, die sich um sie kümmern.
Fazit: Ein Jahrhundert der
Fürsorge
Die Geschichte des
Mariannenstifts ist eine Geschichte von über 120 Jahren Dienst an der Gemeinde.
Es ist eine Geschichte von Geburt und Tod, von Krieg und Frieden, von
Modernisierung und Tradition. Es ist eine Geschichte von Menschen, die sich um
andere kümmern.
Das Mariannenstift ist ein
Denkmal für Carl David Weber und seine verstorbene Ehefrau Marianne. Es ist ein
Beweis dafür, dass Liebe und Großzügigkeit etwas Bleibendes schaffen können. Es
ist auch ein Beweis dafür, dass eine Gemeinde ihre Mitglieder versorgen und
schützen kann.
Das Mariannenstift erinnert
uns daran, dass die Geschichte nicht nur in großen Ereignissen geschrieben
wird, sondern auch in den alltäglichen Institutionen, die Menschen versorgen
und schützen. Es erinnert uns auch daran, dass alte Institutionen modernisiert
und an neue Bedürfnisse angepasst werden können. Das Mariannenstift ist ein
Beispiel für Kontinuität, Anpassungsfähigkeit und Fürsorge – Werte, die zeitlos
sind.
Quellenverzeichnis
Primärquellen
Archivalische
Quellen:
1.
Stadtarchiv Oerlinghausen, Bestand: Mariannenstift
·
Dokument: Gründungsurkunde des Mariannenstifts, 1893
·
Dokument: Stiftungsbedingungen von Carl David Weber
·
Dokument: Verzeichnis der Gemeindeschwester-Positionen
(1893-1970er Jahre)
2.
Stadtarchiv Oerlinghausen, Bestand: Militärische Unterlagen
·
Dokument: Erklärung des Mariannenstifts zum Kaiserlichen
Militärlazarett, 1915
·
Dokument: Belegungslisten des Militärlazaretts (1915-1918)
·
Dokument: Belegungslisten des Militärlazaretts (1942-1945)
·
Dokument: Bericht über die Verschonung des Mariannenstifts durch
alliierte Truppen, April 1945
3.
Stadtarchiv Oerlinghausen, Bestand: Entbindungsanstalt
·
Dokument: Umwandlung des Mariannenstifts zur Entbindungsanstalt,
1935
·
Dokument: Geburtsregister des Mariannenstifts (1935-1969)
·
Dokument: Schließung der Entbindungsanstalt, 1969
4.
Stadtarchiv Oerlinghausen, Bestand: Altenpflege
·
Dokument: Auflösung der Stiftung, 1991
·
Dokument: Übertragung der Eigentumsrechte an die Stadt
Oerlinghausen und die Evangelisch-Reformierte Kirche
·
Dokument: Gründung des Evangelischen Altenzentrums Oerlinghausen,
1996
·
Dokument: Modernisierungspläne (2011-2012)
5.
Archiv der Evangelisch-Reformierten Kirche Oerlinghausen
·
Dokument: Kirchenvorstandsprotokolle (1994-1996)
·
Dokument: Entscheidung zur Integration von Kiffestift
und Mariannenstift
·
Dokument: Gründungsdokumente des Evangelischen Altenzentrums
Zeitgenössische
Berichte und Dokumentationen:
6.
Biere, Horst: "Die Geschichte des Mariannenstifts"
(Unveröffentlichtes Manuskript)
·
Archiv FS, Oerlinghausen
·
Behandelt: Gründungsgeschichte, Entwicklung, Modernisierung
7.
Neue Westfälische: "Mariannenstift wird Militärlazarett"
(1915)
·
Zeitgenössischer Bericht zur Umwandlung während des Ersten
Weltkriegs
8.
Neue Westfälische: "Evangelisches Altenzentrum Oerlinghausen
eröffnet" (1996)
·
Bericht zur Eröffnung des modernen Altenzentrums
9.
Neue Westfälische: "Mariannenstift und Kiffestift
verbunden" (2012)
·
Bericht zur Modernisierung und Verbindung der beiden Gebäude
Sekundärquellen
und Fachliteratur
10.
Meier-Büke, Dr. A.: "Medizinische Institutionen in
Oerlinghausen – Eine historische Übersicht" (September 1983)
·
Archiv FS, Oerlinghausen
·
Behandelt: Entwicklung der medizinischen Versorgung, Rolle des
Mariannenstifts
11.
Soll, Fritz sen.: "Die Entbindungsanstalt des Mariannenstifts
– Generationen von Geburten" (November 1990)
·
Archiv FS, Oerlinghausen
·
Behandelt: Geschichte der Geburtshilfe, Namen von Kindern, Ärzte
und Hebammen
12.
Diekmann, H.: "Geschichte der Stadt Oerlinghausen 1936"
·
Behandelt: Allgemeine Stadtgeschichte, Infrastruktur, medizinische
Versorgung
13.
Müller, Annegret: "Stadtführungen durch Oerlinghausen –
Historische Gebäude und ihre Geschichten"
·
Behandelt: Architektur, Geschichte des Mariannenstifts, lokale
Perspektiven
Behördliche
Dokumente
14.
Fürstlich Lippische Regierung: "Genehmigung der
Stiftungsgründung" (1893)
·
Offizielle Genehmigung für die Gründung des Mariannenstifts
15.
Militärverwaltung: "Erklärung des Mariannenstifts zum
Militärlazarett" (1915)
·
Offizielle Militärdokumentation
16.
NRW-Ministerium für Gesundheit: "Schließung der
Entbindungsanstalt Oerlinghausen" (1969)
·
Offizielle Genehmigung zur Schließung
17.
Stadt Oerlinghausen: "Übernahme des Mariannenstifts"
(1991)
·
Offizielle Dokumentation der Eigentumsübertragung
Lokale
Quellen und Zeitzeugenberichte
18.
Weber, Carl David: "Stiftungsbedingungen und
Vermächtnis" (1893)
·
Persönliche Dokumente des Gründers
19.
Riese, Paul: "Aufzeichnungen zur Geburtshilfe im
Mariannenstift" (1935-1969)
·
Persönliche Aufzeichnungen des Arztes
20.
Diekhof, Erich: "Mündliche Überlieferung
zur Modernisierung des Altenzentrums" (1990er Jahre)
·
Zeitzeugenaussage des Kirchenvorstands-Leiters
21.
Hebammen des Mariannenstifts: "Erinnerungen an die
Entbindungsanstalt" (Mündliche Überlieferung)
·
Zeitzeugenaussagen von Hebammen
22.
Patienten und Bewohner: "Persönliche Erinnerungen an das
Mariannenstift" (Mündliche Überlieferung)
·
Zeitzeugenaussagen von Menschen, die im Mariannenstift geboren
wurden oder dort gepflegt wurden
Kartographische
und Bildquellen
23.
Zeichnung: "Lageplan des Mariannenstifts" (1893)
·
Archiv FS, Oerlinghausen
·
Zeigt: Ursprüngliche Lage und Größe des Gebäudes
24.
Foto: "Mariannenstift – Außenansicht" (1893)
·
Archiv Soll, Oerlinghausen
·
Zeigt: Das Gebäude kurz nach seiner Fertigstellung
25.
Foto: "Mariannenstift – Kriegszeit" (1915-1918)
·
Archiv FS, Oerlinghausen
·
Zeigt: Das Gebäude während des Ersten Weltkriegs
26.
Foto: "Mariannenstift – Entbindungsanstalt" (1935-1969)
·
Archiv Soll, Oerlinghausen
·
Zeigt: Das Gebäude während seiner Zeit als Entbindungsanstalt
27.
Foto: "Evangelisches Altenzentrum Oerlinghausen" (1996)
·
Archiv FS, Oerlinghausen
·
Zeigt: Das modernisierte Zentrum nach der Eröffnung
28.
Foto: "Verbindungsgebäude Kiffestift-Mariannenstift"
(2012)
·
Archiv Soll, Oerlinghausen
·
Zeigt: Die neue Verbindungsstruktur
Spezialisierte
Quellen
29.
Gringel, Sigurd: "Medizinische
Versorgung in Oerlinghausen – Historische Entwicklung"
·
Behandelt: Geschichte der medizinischen Institutionen
30.
Müller, Annegret: "Stadtführungen und historische
Forschung"
·
Behandelt: Lokale Geschichte, Architektur, Institutionen
Kirchliche
Quellen
31.
Evangelisch-Reformierte Kirche Oerlinghausen: "Kirchenarchiv
– Unterlagen zum Mariannenstift"
·
Kirchliche Dokumentation und Verwaltungsunterlagen
32.
Kiffestift: "Gründungsdokumente und
Geschichte" (1888)
·
Dokumentation der Schwesterinstitution